Das Aus für Bafana Bafana?

Die südafrikanische Fußball-Nationalmannschaft muss sich möglicherweise einen anderen Spitznamen als Bafana Bafana zulegen. Um einem Urheberrechtsstreit aus dem Weg zu gehen, zieht der südafrikanische Verband (SAFA) eine Umbenennung des Nationalteams in Erwägung.

Wie SAFA-Präsident Kirsten Nematandani mitteilte, habe sich bereits 1994 ein Geschäftsmann die Rechte an der Bezeichnung Bafana Bafana gesichert und damit laut Medienberichten bei der abgelaufenen WM-Endrunde Einnahmen in Höhe von knapp acht Millionen Euro erzielt. Bafana Bafana ist Zulu und bedeutet «die Jungs»

Quelle:www.fnp.de

Rückankunft der Nationalmannschaft

Nach der abgeschotteten Ankunft der deutschen Nationalmannschaft am Frankfurter Flughafen haben sich die Spieler mit einem offenen Brief bei ihren treuen Fans entschuldigt. Die Mannschaft hat höhere Ansprüche als einen dritten Platz bei der WM.

Philipp Lahm

Philipp Lahm bei seiner Ankunft. (Bild: afp)

Philipp Lahm & Co. haben sich in einem öffentlichen Brief bei den Fans für den heimlichen Abgang nach ihrer Rückkehr aus Südafrika entschuldigt. Dass trotz der öffentlich verbreiteten Entscheidung, nach dem dritten Platz bei der Fußball-Weltmeisterschaft auf einen offiziellen Empfang und eine Jubelfeier zu verzichten, einige tausend Fans spontan am Montag zum Frankfurter Flughafen gekommen waren, habe die Nationalmannschaft nicht erwartet. "All diejenigen, die sich vergeblich auf den Weg gemacht hatten, bittet das Team um Entschuldigung", hieß es am Dienstag auf der Internetseite der Nationalelf.

Die Spieler hatten nach der Landung des Lufthansa-Airbusses 380 abgeschottet von der Öffentlichkeit ihren weiteren Heimweg angetreten, während die Fans am Flughafen-Ausgang vergeblich auf ihre Lieblinge warteten. "Wir können verstehen, dass Sie sich zum Abschluss dieses großartigen Turniers gewünscht hätten, dass sich das Team noch einmal seinen Fans zeigt", erklärte das Team jetzt und ergänzte: "Aber es ist das Selbstverständnis dieses Teams, sich nicht für einen dritten Platz feiern lassen zu wollen. Diese Mannschaft will mehr, für sich und für ihre Fans."

Die heimliche Heimreise hatte für Unmut und Unverständnis bei den schwarz-rot-goldenen Fans gesorgt. "Das gesamte Team bedauert dies zutiefst. Nichts lag der Mannschaft ferner, als ihre treuen Fans zu verärgern", betonten die Spieler nach der falsch eingeschätzten Situation bei der Ankunft. Experten wie Franz Beckenbauer hatten sich nach den attraktiven Auftritten des DFB-Teams für eine gemeinsame Feier mit den Fans eingesetzt, wie es sie nach Platz drei bei der WM 2006 und dem Vize-Europameistertitel 2008 in Berlin gegeben hätte.

Die Spieler aber wollten "ohne etwas in der Hand" nicht mehr öffentlich feiern, wie Bastian Schweinsteiger erklärt hatte. "Wir wünschen uns sehr, dass Sie auch weiter Ihrer Nationalmannschaft treubleiben. Und dass Sie in naher Zukunft Gelegenheit haben werden, gemeinsam mit diesem jungen, hoffnungsvollen Team einen Titel feiern zu können", heißt es zum Abschluss in dem Internet-Schreiben, das lediglich mit DFB unterzeichnet ist.

Quelle:www.ksta.de

Deutschland steht im Halbfinale der Weltmeisterschaft.

Erstaunlich an dem Triumph in der Runde der letzten 8 war nicht nur die Höhe des Sieges, sondern auch die spielerische Dominanz von Joachim Löws Team.

DFB-Elf

 

Die deutschen Spieler feiern. (Bild: dpa)

KAPSTADT - Als dann irgendwann auch Diego Maradona erschien, sah der argentinische Trainer verdächtig danach aus, als habe er noch immer nicht kapiert, was zuvor los gewesen war. Dabei hatte Fünfsternetrainer Joachim Löw schon längst erklärt, wie der Kollege mit hinterlistiger Taktik und Frechheit übertölpelt worden war. „Ich habe meinen Jungs gesagt: Ihr seid jünger, ihr seid schneller, ihr seid ausdauernder. Macht Druck, dann bekommen sie Probleme.“ Der Bundestrainer mühte sich dann recht erfolgreich, den mächtigen persönlichen Stolz über ein Fußballspiel, das weltweit als „Wunder von Kapstadt“ wahrgenommen wurde, möglichst zu verbergen.

Überschwang steht vor dem WM-Halbfinale am Mittwochabend (20.30 Uhr) gegen den bisherigen WM-Favoriten Spanien nämlich gleich neben Wachstumshormonen und Beta-Blockern auf der Verbotsliste. „Es ist wichtig, dass wir nicht überdrehen“, sagte Löw, nachdem er sich zuvor selbst dabei ertappen musste, vehement an der Schraube zu drehen: „Was diese Mannschaft an Willen abgerufen hat, das war nicht internationales Niveau, das war Champions-Niveau.“

Als Philipp Lahm von hinten zusah, wie in einem denkwürdigen Spiel vorne das 4:0 fiel, „habe ich mir auf dem Platz gedacht: unglaublich“. Der Kapitän maß der Angelegenheit gar globale Bedeutung bis ans Nordkap und die Fidschi-Inseln bei: „Wenn du zweimal vier Tore schießt gegen England und Argentinien, dann ist das gut für alle, nicht nur für die Menschen in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt.“ Außer vermutlich für die Leute in England und Argentinien.

Aber das unterschlug Lahm geflissentlich, ehe er grundsätzlich wurde: „Das war ein sehr, sehr großer Schritt für die Mannschaft, weil jeder jetzt weiß, dass man auch solche Gegner schlagen kann.“ Lahm zählte, das Achtelfinale gegen England ignorierend, auf: „Gegen Argentinien vor vier Jahren sind wir glücklich weitergekommen, wir haben dann gegen Italien verloren, wir haben gegen Spanien verloren, gegen Argentinien im Freundschaftsspiel verloren“. Verloren, verloren, verloren. Bis Samstag in Kapstadt. Gewonnen gegen Argentinien, „nicht gegen Aserbaidschan oder sonst was“, wie Lukas Podolski einfühlsam nachlegte.

Quelle:www.ksta.de

Deutsche Mannschaft will ins WM-Halbfinale

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft will heute in Kapstadt gegen Argentinien den Einzug ins Halbfinale der WM perfekt machen. Bundestrainer Joachim Löw kann in dem Klassiker auch wieder auf Lukas Podolski und Cacau zurückgreifen, die gestern beim Abschlusstraining mit von der Partie waren.

Im letzten Viertelfinale treffen Paraguay und Spanien aufeinander. Die Sieger der beiden Spiele begegnen sich am kommenden Mittwoch in Durban im Halbfinale der Weltmeisterschaft.

Quelle.www.sueddeutsche.de

FAN MEILE Kapstadt

Die drei Kilometer lange Fan-Meile in Kapstadt von der Innenstadt bis zum majestätischen Green-Point-Stadion ist bei den Fans aus aller Welt sofort zum Hit geworden. Hier finden sie eine Mischung der Kulturen, einen Schmelztiegel unterschiedlicher Nationalitäten und einen Ort, wo sie sich auf dem Weg zum Stadion versammeln können.

Am vergangenen Donnerstag kamen 72.910 Menschen auf der Fan-Meile zusammen, eine Rekordmarke, die Kapstadt am Dienstag brechen will, wenn Europameister Spanien in einem mit Spannung erwarteten Achtelfinalspiel auf Portugal trifft, eine Begegnung die Tausende weiterer Fussball-Liebhaber in die Stadt strömen lassen wird. Im Winter kann Kapstadt kalt und feucht sein, aber die Stadt hat innovative Methoden entwickelt, die Fans anzulocken.

Unglaubliche Atmosphäre
Anhänger der verschiedenen Teams wandern in Trauben von der Innenstadt entlang der atemberaubenden V&A Waterfront zum Green-Point-Stadion, ein 20-Minuten-Spaziergang, der bei den Fans nicht nur wegen der Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke, sondern auch wegen der wunderbaren Atmosphäre beliebt ist.

Beim letzten Gruppenspiel in Kapstadt mischte sich auf der Fan-Meile die niederländische Oranje-Armee mit den ähnlich bunt gekleideten Fans aus Kamerun zu einer farbenprächtigen Collage. FIFA.com nutzte die Gelegenheit, um mit einigen Fans über ihre Erlebnisse zu sprechen. Der Niederländer Cornie Jansen, der erst wenige Stunden zuvor in Südafrika gelandet ist, schwärmt von der "unglaublichen" Atmosphäre.


Verliebt in Kapstadt
"So etwas hatte ich hier in Kapstadt ehrlich gesagt gar nicht erwartet", meint er. "Ein Freund hat vorgeschlagen, einen Bummel über die Fan-Meile zu machen, und es war ein fantastisches Erlebnis. Ich habe so viele andere Fans aus der Heimat getroffen, und wir wünschen uns alle, dass die Niederlande Weltmeister werden. Gleich in meinen ersten Stunden in Kapstadt habe ich mich in diese Stadt verliebt."

Zusammen mit seinem Freund Antoine Pruijssers ist Roel de Jonge, ein weiterer holländischer Fan, Bert van Marwijks Team quer durchs Land nachgereist. "Ich war in Durban und in Johannesburg", erzählt er, "aber ich muss sagen, dass Kapstadt herausragt. Natürlich habe ich gehört, dass das Wetter in den letzten paar Tagen schlecht war, aber heute ist es perfekt. Ich bin mehr als drei Kilometer bis zum Stadion gelaufen, und das war eine der schönsten Fussball-Erinnerungen, die ich habe - die Menschen hier sind extrem freundlich, die Stadt ist wunderschön. Ich bin sicher, viele Leute waren wie ich überrascht über das, was sie in Südafrika gesehen haben. Es war eine großartige Erfahrung, auf dem Platz und abseits davon."

Positives Zwischenfazit
Pieter Cronje, Sprecher der Stadt Kapstadt, erklärte: "Die Befürchtungen im Vorfeld konnten beschwichtigt werden, und die positive Berichterstattung hat eine zuversichtliche und optimistische Botschaft an das Publikum rund um den Globus gesandt. Die Stadt stellt fest, dass immer mehr Menschen zu den öffentlichen Fan-Festen strömen, um die Weltmeisterschaft und die Feiern rund um einen Spieltag mitzuerleben, selbst wenn sie keine Karten für die Spiele haben. Vor allem die Fan-Meile ist bei Fussball-Anhängern, die keine Tickets haben, sehr beliebt und zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil der Weltmeisterschaft in Kapstadt geworden."

Zum FIFA Fan Fest™ auf der Grand Parade kamen bereits mehr als 234.000 Gäste, und nach der Begegnung zwischen Spanien und Portugal am Dienstag ist das Green-Point-Stadion auch noch Austragungsort des Viertelfinales zwischen Argentinien und Deutschland am Samstag und des ersten Halbfinales am 6. Juli. Die Händler an der V&A Waterfront freuen sich über Umsätze wie zur Sommerhochsaison und berichten laut städtischen Statistiken von 150.000 bis 160.000 Besuchern täglich.

www.fifa.com

Kein Chaos, kaum Exotik:

Die WM in Südafrika ist entgegen aller Erwartungen organisatorisch ein ganz normales Fußball-Turnier, nur sportlich geht es drunter und drüber.

Zur Halbzeit der vorab mit Riesen-Skepsis betrachteten Premierenveranstaltung sind die Gastgeber ungeheuer stolz, die FIFA ist vor allem erleichtert und die Fans in aller Welt feiern wie alle vier Jahre ein Fußball-Fest. Selbst die anfangs heftigen Vuvuzela-Diskussionen sind verstummt. «Die Regenbogennation ist einig wie nie zuvor und voller Stolz, Zentrum der Welt zu sein», jubelte Südafrikas Präsident Jacob Zuma über die Entwicklung in seinem Land.

Ein «Wintermärchen» für Südafrika - vergleichbar mit dem deutschen «Sommermärchen» 2006 - wird die erste Fußball-WM in Afrika aber nicht werden. Das Winterwetter bringt vor allem abends lausig kalte Temperaturen. Schlechte Voraussetzungen für Straßenpartys wie vor vier Jahren auf den Fanmeilen von München bis Berlin. Das Gastgeber- Team Bafana Bafana ist ausgeschieden, Afrikas Teams haben enttäuscht. Ghana muss die Fußball-Ehre des Kontinents als einziger Achtelfinal- Teilnehmer retten.

So überraschend austauschbar das Turnier mit seinen Vorgänger-Veranstaltungen durch den Einfluss der Organisationsmaschine FIFA wirkt, so unerwartet sind die sportlichen Entwicklungen. Erstmals mussten Titelverteidiger (Italien) und Vize-Weltmeister (Frankreich) den Vorrunden-K.o. hinnehmen. «Es waren schon einige Überraschungen zu sehen. Es war nicht zu erwarten, dass der Weltmeister und der Vizeweltmeister ausscheiden. USA, Uruguay, Deutschland - die haben ein Bild der Geschlossenheit gegeben», sagte Bundestrainer Joachim Löw, «es wurde mit viel Emotionen gespielt. Ich habe teilweise ein sehr, sehr intensives Niveau gesehen, das Tempo war enorm hoch.»

Die Schwellenländer Südamerikas (Uruguay und Paraguay) und Asiens (Südkorea und Japan) zeigen als funktionierende Kollektive Fußball moderner Prägung. «Vielleicht sollten wir, die aus den traditionell starken Fußball-Ländern kommen, uns besser auf diese Situation einstellen», warnte Brasilien Coach Dunga die alten Mächte vor taktischem Phlegma, denn klare Taktik und Aufgabenverteilung sorgen für Erfolg auf dem Platz.

Perfektes Corporate Management bringt der FIFA den reibungslosen Turnierablauf, trotz Pannen bei Sicherheit, Transport und Ticketing. Beim Weltverband herrscht Freude, dass das von Präsident Joseph Blatter quasi verordnete Afrika-Experiment funktioniert. Der mächtige Schweizer schweigt noch zu seinem Turnier, wird sich am Ende aber sicher als Top-Entwicklungshelfer feiern lassen.

In der Administration ist man zufrieden. «Es ist die afrikanische WM, die auf einer anderen Erwartungsschwelle gestartet wurde. Man kann stolz sein, diese Aufgaben gemeistert zu haben», sagte der deutsche Chef-Berater Horst R. Schmidt. Für eine Gesamtbilanz ist es dennoch zu früh. «Wir haben ja noch einiges abzuwickeln, aber die Menschen sind stolz», sagte Schmidt. Die Zeitung «Mail&Guardian» kommentierte: «Wir sind als Gastgeber trotz des Ausscheidens von Bafana Bafana schon Weltmeister».

Viele leere Plätze in den Stadien sind den WM-Machern jedoch ein schmerzender Dorn im Auge. Angebliche 97 Prozent verkaufter Karten nützen nichts, wenn die Sitze leerbleiben. Die normalen Tickets waren für Südafrikas vornehmliche arme Fußball-Fans zu teuer. Die kriselnde Weltwirtschaft ließ die VIP-Tickets zu Ladenhütern werden. «Das Bild der leeren Skyboxen begleitet uns leider», sagte Schmidt. «Natürlich ist die Optik für die Atmosphäre ein entscheidender Punkt.»

Und die Akustik auch. Kaum ein Europäer kann sich an das eintönige Gedröhne der Vuvuzelas gewöhnen. «Schrecklich, das tötet jede Stimmung, alles was zum Fußball gehört: Jubeln, Buhen, Pfeifen, Singen, alles», so Publizist Rüdiger Liedtke, Autor eines Buches über akustische Umweltverschmutzung. Die Tröten sorgen für stumpfe Gleichmacherei - gehören aber zum Fußball Südafrikas.

Verdecken kann der Fußball-Taumel auch nicht den bitteren Gegensatz zwischen Arm und Reich: Wenn in den proppenvollen Lokalen nahe des Greenpoint Stadiums in Kapstadt bei TV-Übertragungen der Spiele die Hölle los ist, drücken sich an den Fensterscheiben draußen am kühlen Abend eingemummelte Obdachlose die Nase platt. Drinnen sind 90 Prozent der Fans Weiße, draußen alle schwarz. Dennoch glauben viele Südafrikaner, dass die WM wie erträumt ein wichtiger Beitrag zur «Nationenbildung» wird. «Erstmals in 16 Jahren Freiheit und Demokratie sehen wir schwarze und weiße Südafrikaner gemeinsam in Fan Parks und Stadien feiern», schwärmte Zuma.

Allerdings warnen manche auch, in der WM-Euphorie deren Wirkung zu überschätzen: «Sie kann einen Beitrag für Verständigung leisten, die enormen sozialen Probleme lösen wird sie nicht», so Professor Ari Sitas. Südafrika hat aber schon jetzt allen «Afropessimisten» und Skeptikern bewiesen, dass es sehr wohl in der Lage ist, eine WM überzeugend - und vor allem auch sicher - zu organisieren. Noch hat die Gewaltkriminalität, die große Pein Südafrikas, keinen Schatten auf das Spektakel werfen können. «Das ist wirklich eine besonders hervorzuhebende Entwicklung. Der entscheidende Schlüssel ist Präsenz und die Fähigkeit, Aufklärung zu betreiben», sagte Schmidt, «die kriminelle Szene hat die Signale gesehen, dass es gefährlich ist zu agieren. Ich hoffe, das hält bis zum Turnierende an.»

Quelle:www.sueddeutsche.de

Die größte Vuvuzela der Welt

Südafrika ohne Vuvuzela? Geht nicht. Deshalb steht in Kapstadt nahe des Green-Point-Stadions jetzt auch die Rekord Tröte: 37 Meter lang und so laut wie 1000 Vuvuzelas.

Vuvuzela Kapstadt

Geblasen wird die Tröte mit Hilfe eines Elektromotors. Aktiviert werden kann das Riesenteil per SMS. Eine koreanische Autofirma hat die "Giant Vuvu" bei jedem Tor der WM tröten lassen – bis jetzt.

Zu laut

Das Problem: die Riesen Vuvuzela kann auch gefährlich sein, sagen die Behörden der Stadt.
Bis auf weiteres wird die Mega Tröte nicht mehr zu hören sein. Zu groß sei die Gefahr, dass Verkehrsteilnehmer sich erschrecken und einen Unfall verursachen würden, erklärte die Polizei.
Trotzdem geht diese gigantische Vuvuzela als größte Tröte der Welt ins Guiness Buch der Rekorde, und für Kapstadt bleibt es eine Touristenattraktion.

Quelle:www.orf.at

Südafrikanische Partystimmung durch Remis kaum getrübt

Kapstadt - Südafrika war so nah dran, in kollektive Euphorie zu verfallen. 24 Minuten lang schien es, als ob das Tor von Siphiwe Tshabalala den Südafrikanern ihr Wintermärchen bescheren könnte. Aber als Rafael Marquez in der 79. Minute den Ausgleich für Mexiko schoss, ging ein Stöhnen durchs Land.

In den Fan-Zonen, wo sich überall tausende Menschen drängelten, wurde es plötzlich ganz still. Erst allmählich begannen wieder die Vuvuzelas zu dröhnen, stimmten die Fans trotzige «Bafana Bafana»-Rufe an. Das Unentschieden zum Auftakt der WM konnte letztendlich auch nicht die ausgelassene Partystimmung trüben. Schließlich darf sich das Team weiter Hoffnungen machen, das genügt den optimistischen Südafrikanern.

«Das war doch nicht schlecht, wir schlagen jetzt Uruguay und Frankreich», meinte fröhlich der Automechaniker Houston Claron (24), der mit etwa 25 000 anderen Fans bei strahlendem Wetter in der City von Kapstadt das Spiel auf Riesenbildschirmen verfolgt hatte. Südafrikas Fans, von denen fast jeder zweite ein gelbes Trikot trug, dürfen weiter träumen - und vor allem feiern, tanzen, singen, so wie sie das seit Tagen schon mit Fantasie, Lebensfreude und viel Musik allerorten tun.

Ein unbeschreiblicher Aufschrei des Jubels ging durch die Städte und Vororte, Townships und Siedlungen, als Südafrika in Führung gegangen war. Millionen Menschen konnten ihr Glück nicht fassen, Wildfremde fielen sich in die Arme, sie schwenkten ihre farbenfrohen Fahnen, tröteten mit ihren Vuvuzelas. Sollte der Außenseiter über den Favoriten triumphieren können? Es reichte dann doch nicht, aber die Südafrikaner sind dennoch stolze Gastgeber der Weltmeisterschaft - und misslungen war die WM-Premiere ja auch nicht.

Natürlich waren manche geknickt: «Mich hat die Mannschaft enttäuscht, ich bin sehr traurig», meinte der Student Cyron Senjo. «Ich finde es nur schade, dass das unsere Stimmung verderben könnte», sagte Serena Bahlesa (36). Allerdings sah es zum Auftakt der WM und auch nach dem Spiel nicht so aus, als ob sich die Gastgeber so leicht die Laune verderben ließen. Mit karnevalistischer Ausgelassenheit, fröhlich und friedlich, tanzend und singend feierten Millionen seit dem frühen Nachmittag in den Fan-Parks der Städte.

Aber nicht nur dort: Hunderte Fußballfans aus den ländlichen Gebieten um KwaMhlanga nördlich von Pretoria versammelten sich im Fan-Park von Moloto, um die Eröffnung und das Spiel auf der Leinwand zu verfolgen. Selbst eine Niederlage wäre nicht tragisch gewesen, «weil wir jetzt Geschichte schreiben», meinte Aubrey Sebothoma (35). Es überwiegt auch der Stolz, diese WM überhaupt gestemmt zu haben, trotz aller Widerstände und allen Misstrauens eine WM mit wunderschönen neuen Stadion und beeindruckender Organisation.

«Dies ist ein historischer Tag. Ich habe mich so nicht mehr gefühlt seit Mandela Präsident wurde», sagte Busfahrer Christopher Jordaan (48) in Kapstadt. Für den Studenten Tipho Kalule (19) war es «der beste Tag meines Lebens. Wie traurig, dass Mandiba nicht da ist, dem haben wir das alles zu verdanken». «Heute kommt etwas ganz Großartiges nach Afrika und ich bin so begeistert, Afrikaner zu sein, während uns die ganze Welt zuschaut», freute sich Gillian Malumba (28), der aus dem Kongo stammt. «Heute gehen wir aufrecht und stolz... Wir haben als junge Nation ein neues Wunder geschaffen», jubelte der Kommentator der «Times».

Auch Bafana Bafana leistete Enormes. Schließlich hatte das ganze Land die Stimmung angeheizt und die Erwartungen irrsinnig hoch geschraubt. Der Druck war enorm. Vom Staatspräsidenten bis zu Fußballexperten, den Kommentatoren und Ex-Fußballstars, alle sagten einen Sieg voraus, wollten ihn herbeireden. «Nun tragen diese elf Spieler auf ihren Schultern die Verantwortung für die Erwartungen von 50 Millionen Südafrikanern», formulierte kurz nach Anpfiff der Kommentator des staatlichen Fernsehens. Nach dem 1:0 schien selbst die Vorgabe von Präsident Jacob Zuma, «den Cup im Land zu behalten», nicht mehr ganz so weltfremd und absurd.

Die Abwesenheit Nelson Mandelas bei der Eröffnungsfeier war neben dem Unentschieden ein weiterer Wermutstropfen für den süßen Rausch des WM-Spektakels. Am Morgen hatten die Südafrikaner vom tragischen Unfalltod der 13-jährigen Urenkelin Mandelas erfahren. Alle hatten Verständnis, dass er nun nicht kam.

Quelle:www.sueddeutsche.de

"Südafrika so sicher wie noch nie" Reiseveranstalter beruhigen

Über die mögliche Gefährdung deutscher WM-Touristen in Südafrika wird eine intensive Debatte geführt. Zu Unrecht, wie die Reiseveranstalter versichern. Das Auswärtige Amt warnt allerdings vor einer hohen Kriminalitätsrate in dem Land.

Die Zahl deutscher Touristen und Geschäftsleute, die nach Südafrika reisen, ist seit Jahren konstant. 2009 besuchten 235.000 Menschen aus der Bundesrepublik das Land, in dem ab dem 11. Juni die Fußball-WM ausgetragen wird. "Den allerwenigsten von ihnen wurde ein Haar gekrümmt", sagt der deutsche Botschafter in Südafrika Dieter W. Haller. Die Debatte um eine potenzielle Gefährdung deutscher WM-Touristen wird dennoch intensiv geführt. Zu Unrecht, wie die Reiseveranstalter unisono versichern.

Nicht ohne Begleitung in Townships

"Südafrika war noch nie so sicher wie jetzt. Die Verantwortlichen sind besonders sensibilisiert, weil die WM ein Großereignis ist", sagte Angela de Sando vom Reiseveranstalter Dertour. Klar sei aber auch, dass man nicht ohne Begleitung in ein Township gehen sollte. "Wir geben Empfehlungen ab, wo man hingehen kann und welche Orte man besser meiden sollte."

Die Reiseveranstalter orientieren sich an den Richtlinien des Auswärtigen Amtes, das vor einer im Vergleich zu Deutschland hohen Kriminalitätsrate warnt. "Kriminalität und Gewalt sind regional und sozial sehr ungleich verteilt. Sie findet überwiegend dort statt, wo sich Touristen und WM-Gäste üblicherweise nicht aufhalten", sagte Haller: "Durch gute Vorbereitung und eigenes richtiges Verhalten kann man das Risiko deutlich verringern, Opfer von Gewalt zu werden."

Ein leicht erhöhtes Risiko gibt es offenbar nur für Urlauber, die nicht bei einem Veranstalter gebucht haben, und somit auf eine Rundum-Betreuung durch erfahrene Reiseleiter und Ansprechpartner der Veranstalter verzichten müssen. "Touristen, die auf eigene Faust nach Südafrika gereist sind, müssen sich auch selber um ihre Sicherheit und eine mögliche veränderte Sicherheitslage kümmern", sagte Torsten Schäfer vom Deutschen Reiseverband (DRV).

Sicherheitspersonal im "Soccer City Stadium" in Johannesburg.
<cite>(Foto: dpa)</cite>

Ingo Frieske, Geschäftsführer des Sportreise-Veranstalters Vietentours, macht die einseitige Berichterstattung der Medien für die aus seiner Sicht übertrieben negative Diskussion verantwortlich. "Rein statistisch gesehen gibt es in Südafrika eine hohe Kriminalitätsrate. Allerdings gibt es diese Kriminalität in den Townships und nicht in den Gegenden, in denen sich Touristen aufhalten", sagte Frieske. Bestimmte Verhaltensregeln müsse man natürlich beherzigen: "Das gilt aber genauso für Frankfurt und New York".

Linksverkehr gewöhnungsbedürftig

Eine im Schatten des Kriminalitätsproblems wenig beachtete, aber nicht zu verachtende Gefahr für WM-Touristen stellt der Verkehr da. "Die Fahrweise sollte vorsichtig vorausschauend und zurückhaltend sein", sagt Martin Schäfer von der deutschen Botschaft. Der Linksverkehr ist gewöhnungsbedürftig. Zudem begegnet man mehr Menschen und Tieren auf den Fahrbahnen, die gerade abseits der großen Städte oft in einem schlechten Zustand sind.

Für Afrika-Kenner Otto Pfister, der bereits in elf Ländern des Schwarzen Kontinents als Trainer gearbeitet hat, ist die Panikmache fehl am Platze. "Angola zum Beispiel, wo während des Afrika-Cups der Terroranschlag war, und Südafrika sind nicht zu vergleichen. Ich glaube nicht, dass etwas passiert, da müsste ich mich sehr irren. Auch in Frankfurt ist die Brieftasche schnell weg", sagte Pfister.

Quelle: www.n-tv.de

Kapstadt bereitet sich auf das Fifa Fan Fest 2010 vor

Die Vorbereitungen in Kapstadt sind in vollem Gange – Entertainment pur auf der Grand Parade zwischen dem Bahnhof, dem Rathaus von Kapstadt und dem Kastell der guten Hoffnung, dem ältesten Gebäude Südafrikas. Für alle Fußballfans, die sich die Spiele nicht live im Stadion ansehen können oder wollen, bietet das Fifa Fan Fest™ in Kapstadt eine ganz einmalige Atmosphäre.

Auf der Grande Parade können die Fans alle 64 Spiele kostenlos auf Großbildleinwänden mit perfekter Akustik verfolgen, zusätzlich untermalt von einem hochklassigen Beleuchtungssystem. Natürlich ist durch zahlreiche Getränke- und Imbissstände auch für eine perfekte Verpflegung gesorgt. Das Fifa Fan Fest™ hat in der Zeit vom 10.6.-11.7. täglich von 11.00-23.00 Uhr geöffnet. Einlass ist von der Darling Street oder Britenkant Ecke Longmarket Street.

Damit selbst zwischen den Spielen niemals Langeweile aufkommt, gibt es auf der Bühne der Grande Parade ein attraktives und unterhaltsames Rahmenprogramm mit zahlreichen Live-Auftritten für jeden Geschmack. Darunter sind internationale Sänger, afrikanische Künstler wie Goldfish und Freshlyground, junge Newcomer aus Kapstadt und auch eine Bayrische Band namens Haindling tritt zu Ehren des Fifa Fan Festes™ auf. Am 10. Juni beispielsweise zieht eine 2.000-Mann-starke Karneval-Parade über die Grande Parade, abschließend können die Fans dort ein tolles Konzert genießen.

Insgesamt sorgen über 1.100 Künstler während der Fifa WM 2010™ auf dem Fan Walk (der Fan Walk erstreckt sich vom Green Point Stadium mitten durch das Herz Kapstadts bis zum Grand Parade) für gute Stimmung, außerdem treten die Künstler auch auf allen offiziellen Schauplätzen rund um Kapstadt (dem Vygieskraal Stadium, dem Bellville Velodrome, dem OR Tambo Sport Komplex und dem Swartklip Sport Komplex) auf. Eine Jury (u.a. besetzt durch den Kunstförderer Kurt Egelhof und die Theaterexperten Theo Ndindwa, Thoko Ntshinga, Marianne Thamm, Lara Bye und Philip de Villiers) nominierte die 1.100 Künstler bereits im Vorfeld aus zahlreichen Bewerbern aus ganz Südafrika, darunter sind Zauberer, Jongleure, Musiker, Comedians und Tänzer. Alle Künstler qualifizierten sich speziell für die Auftritte zur Fifa WM 2010™ und bieten den Gästen Kapstadts eine unvergessliche Show.

Kapstadt erwartet alleine über 17.000 Feierlustige zu den Fifa Fan Festen™ auf der Grande Parade und insgesamt rechnet Kapstadt sogar mit weiteren 50.000 Fans während der Fifa WM 2010™. (Cape Town Tourism)

Fußball-WM 2010 Auslosung der Finalrunde Termin

32 Mannschaften nehmen an der Fußball-WM 2010 in Südafrika teil. Bei der Auslosung werden sie auf acht Gruppen verteilt. Bislang steht nur fest, dass Südafrika als Gruppenkopf der Gruppe A gesetzt ist.
Die Auslosung der Finalrunde wird am 4. Dezember 2009 in Kapstadt vorgenommen. Dann steht fest, gegen wen Deutschland bei der Weltmeisterschaft im nächsten Jahr spielen darf.
Die Fußball-WM beginnt dann am 11. Juni 2010. Das Eröffnungsspiel bestreitet Gastgeber Südafrika in Johannesburg gegen einen noch nicht bekannten Gegner. Die Gruppenphase selbst dauert dann bis zum 25. Juni 2010.
Danach geht es direkt mit den Achtelfinal-Spielen weiter. Die Viertelfinale beginnen dann am 2. Juli und die Halbfinale werden am 6. und 7. Juli ausgetragen. Alles vorbei ist dann am 11. Juli 2010, dann wird in Johannesburg das Finale ausgetragen.
Bei der Fußball-WM 2010 mit dabei sind unter anderem Deutschland, Europameister Spanien und Weltmeister Italien. Auch Brasilien wird mitspielen, ob es für Argentinien reicht, das entscheidet sich heute Nacht. Aus der Nordamerika-Zone haben sich Mexiko und die USA bereits qualifiziert.

Termin Auslosung Finalrunde Fußball-WM 2010
Die Auslosung wird am 4. Dezember 2009 in Kapstadt vorgenommen.

Qualifizierte Mannschaften

Übersicht aller Mannschaften, die sich bis jetzt für die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika qualifiziert haben:

  • Japan qualifizierte sich am 6.Juni 2009
  • Australien qualifizierte sich am 6.Juni 2009
  • Südkorea qualifizierte sich am 6. Juni 2009
  • Nordkorea qualifizierte sich am 17. Juni 2009
  • Niederlande qualifizierte sich am 6. Juni 2009
  • Korea DPR qualifizierte sich am 17. Juni 2009
  • Brasilien qualifizierte sich am 5. September 2009
  • Ghana qualifizierte sich am 6. September 2009
  • Spanien qualifizierte sich am 9. September 2009
  • England qualifizierte sich am 9. September 2009
  • Paraguay qualifizierte sich am 9. September 2009

14.8.09: Nur noch 300 Tage bis zur WM!

Der Countdown läuft, und das Lokale Organisationskomitee für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010 (LOK) ist 300 Tage vor Turnierstart überzeugt davon, dass das Land am 11. Juni 2010 bereit sein wird, die Besucher aus aller Welt zu empfangen.

Dr. Danny Jordaan, der Haupt-Geschäftsführer des LOK, sagte, die 300-Tage-Marke sollte auch als Erinnerung daran dienen, dass im Vorfeld des Turniers noch viele wichtige Aufgaben zu erledigen seien.

"Natürlich ist dieses Datum ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte unseres Landes, aber für diejenigen, die an der Organisation des Turniers beteiligt sind - vom Bauarbeiter bis hin zum Marketingdirektor - ist es einfach nur ein weiterer Markierungspunkt auf dem Weg zur Ausrichtung einer erfolgreichen Weltmeisterschaft. Vieles wurde schon getan, und vieles bleibt noch zu tun", so Dr. Jordaan.

Als Höhepunkte in der Vorbereitung nannte er unter anderem die Fertigstellung der Stadien, die Komplettierung der Infrastruktur und den Abschluss von Transportprojekten, das Volunteer-Programm sowie die Endrundenauslosung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010, die am 4. Dezember in Kapstadt stattfindet.

"Am 4. Dezember 2009 werden sich die Augen der ganzen Welt anlässlich der Gruppenauslosung wieder auf Südafrika richten, insbesondere auf Kapstadt. Die 32 qualifizierten Mannschaften werden in die entsprechenden Gruppen für die erste Turnierrunde gelost. Bei diesem Ereignis werden außer den Trainern aller Teams auch Journalisten und Fernsehteams aus der ganzen Welt anwesend sein."

Laut Jordaan wurden an den sechs WM-Stadien, die beim FIFA Konföderationen-Pokal nicht als Austragungsorte verwendet wurden, erhebliche Fortschritte gemacht. Alle Stadien seien zu weit über 80 Prozent fertig gestellt.

"Wir haben zwar noch einige Projekte fertig zu stellen, aber wir werden sie mit demselben Elan angehen, der uns in der Vergangenheit zum Erfolg verholfen hat."

Jordaan bedankte sich auch bei denjenigen, die sich für die Weltmeisterschaft bereits als freiwillige Helfer zur Verfügung gestellt haben, und rief mehr Menschen dazu auf, ihre wertvolle Zeit zu opfern und sich in den Dienst des Turniers zu stellen.

"Keine Weltmeisterschaft kann ohne die geschätzte Hilfe von Volunteers zum Erfolg werden. Wir haben bereits mehr als 36.000 Bewerbungen von Menschen aus über 130 Ländern bekommen und sind zuversichtlich, das bestmögliche Team für die Ausrichtung eines erfolgreichen Turniers zusammenstellen zu können", erklärte er.

Quelle: www.fifa.com

Erste WM-Spiele ausverkauft

Ein Jahr vor Beginn der Weltmeisterschaft in Südafrika sind bereits das Eröffnungsspiel, die Halbfinals und das Endspiel ausverkauft. Das gab der Weltverband FIFA bekannt.

WM - Erste WM-Spiele ausverkauft

 

Südafrikanische Fußballfans

 

Eröffnungsspiel, Halbfinals und Endspiel bei der WM-2010 in Südafrika sind über ein Jahr vor Beginn der Endrunde in Bezug auf die Einzeltickets bereits ausverkauft. Das gab der Weltverband FIFA am Donnerstag bekannt. Allerdings besteht noch die Möglichkeit, Karten für die betreffenden Spiele über eine sogenannte Team-Serie zu erhalten.

Vergriffen sind jedoch schon die Tickets für die Mannschaften aus England, Brasilien, Argentinien, Australien, Irland und den Niederlanden. Auch Einzel-Tickets für die Spielorte Kapstadt, Pretoria und Nelspruit sind nicht mehr erhältlich.

Insgesamt stehen für die 64 Spiele vom 11. Juni bis 11. Juli 2010 etwa drei Millionen Eintrittskarten zur Verfügung. 480.000 Tickets werden für Zuschauer aus Südafrika reserviert, 1,5 Millionen Karten gehen an Fans aus dem Ausland, eine Million Tickets sind für Sponsoren, FIFA-Mitglieder und Spieler bestimmt.

Quelle: www.focus.de sid

WM 2010 im deutschen Free TV

Deutschlands Fernsehzuschauer können sich bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika auf ein ähnliches Übertragungsmodell wie bei der Heim-WM 2006 einstellen.

Neben ARD und ZDF überträgt erneut RTL WM-Spiele im frei empfangbaren Fernsehen (Free TV) live. Der Privatsender erwarb vom Pay-TV-Anbieter Premiere die Rechte für maximal 18 Begegnungen. Während ARD/ZDF insgesamt 46 Spiele übertragen dürfen, darunter alle Begegnungen des DFB-Teams, die beiden Halbfinals und das Endspiel, zeigt Premiere als einziger TV-Sender in Deutschland und Österreich alle 64 WM-Spiele live.

Nach RTL-Angaben vom Dienstag sind bei dem WM-Turnier vom 11. Juni bis 11. Juli 2010 derzeit neun Spiele für den Kölner Sender garantiert: Sechs Vorrunden- und zwei Achtelfinalspiele sowie ein Match im Viertelfinale. Für neun andere Spiele hat RTL die Optionsrechte. Der TV-Vertrag sieht darüber hinaus Übertragungsrechte für 18 Spiele im Sendegebiet Österreich vor.

«Wir freuen uns sehr, dass wir dieses WM-Paket erwerben konnten. Die Fußballeuphorie in unserem Land während der EM hat gezeigt, welche enorme Bedeutung der Fußball für die Zuschauer hat», sagte RTL-Geschäftsführerin Anke Schäferkordt. Bei der WM 2006 in Deutschland hatte RTL erstmals acht Sonntag-Partien exklusiv im Free TV gezeigt. Im Gegensatz zu den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern dürfen Privatsender auch sonntags Werbespots zeigen, mit denen ein Teil der Kosten refinanziert werden kann.

Der Pay TV-Anbieter Premiere hatte sich beim Erwerb der WM-Rechte 2010 vom Fußball-Weltverband FIFA bewusst die Möglichkeit einer Kooperation mit einem Free-TV-Sender offen gelassen. Über die Vertragsinhalte vereinbarten beide Parteien Stillschweigen.

Wie bei der Bundesliga, der Champions League und erstmals im DFB-Pokal 2008/09 bietet der Bezahlsender beim WM-Turnier alle Spiele und alle Tore live, in der Konferenz sowie in der Zusammenfassung an. «Premiere ist und bleibt ein starker Partner des Fußballs», erklärte Vorstandsmitglied Carsten Schmidt.

Quelle: www.ftd.de

Der Confed-Cup 2009 gilt laut Blatter als ultimative WM-Generalprobe

Fifa-Präsident Joseph Blatter hält grundsätzlich an der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika fest, hat aber erneut Sicherheits- und infrastrukturelle Probleme eingeräumt. Der Confed-Cup 2009 gilt laut Blatter als ultimative WM-Generalprobe. Wenn der Testlauf nicht funktioniere, wäre das spätestens der Zeitpunkt, alternative Lösungen ins Spiel zu bringen.

"Im Moment müsste schon ein Erdbeben passieren, damit die WM nicht in Südafrika stattfinden kann. Aber ich wäre ein fahrlässiger Fifa-Chef, wenn nicht ein Plan B in der Schublade wäre", sagte Blatter in der "Pressestunde" des österreichischen TV-Senders ORF 2 am Sonntagmorgen.

Die WM ist eine logistische Herausforderung. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Südafrika will der Welt zeigen, dass man es kann", sagte der Schweizer. Trotz der weltweiten Bedenken zeigte er sich zuversichtlich, dass Südafrika die WM in zwei Jahren ausrichten werde. Auf die Frage, wann spätestens der Zeitpunkt gekommen sei, die WM in ein anderes Land zu vergeben, falls es doch nicht funktioniere, sagte Blatter: "Nach dem Confed-Cup würde das sein."

Jüngste Gespräche mit Gewerkschaften in Südafrika hätten dazu geführt, dass die Arbeiten an den Stadien und der gesamten Infrastruktur nun gut voranschreiten würden. "Da wird mächtig gebaut. In zwei Jahren spielen wir in den neuen Arenen. Sie werden rechtzeitig fertig sein", meinte Blatter. Für die Sicherheit im Land mit der sehr hohen Kriminalitätsrate müssten die politisch Verantwortlichen und die Behörden sorgen. "Die Sicherheit ist Angelegenheit des Staates. Das kann keine Sportorganisation machen. Und in Südafrika müssen wir die Standards noch einmal höher setzen als zum Beispiel hier bei der EM in Österreich und der Schweiz", sagte Blatter.

Quelle: www.sueddeutsche.de

Stadien auf Kurs

Sämtliche Stadien für die FIFA Fussball-WM 2010 in Südafrika liegen im festgelegten Zeitplan. DZu diesem Ergebnis kamen der FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke und der Vorsitzenden des Lokalen Organisationskomitees für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010, Dr. Irvin Khoza nach einer erfolgreichen Inspektionstour.

Das einzig strittige Thema war die rechtzeitige Fertigstellung des Nelson Mandela Bay Stadiums in Port Elizabeth für den FIFA Konföderationen-Pokal 2009. Denn für den FIFA Konföderationen-Pokal sollen 5 Stadien fertig gestellt sein. Vier dieser Stadien, Ellis Park (Johannesburg), Loftus Versfeld (Tshwane/Pretoria), Royal Bafokeng Sports Palace (Rustenburg) und Free State Stadium (Mangaung/Bloemfontein), sind bereits bestehende Arenen, die nur geringer Modernisierungsmaßnahmen bedürfen. Einzig und allein das Nelson Mandela Bay Stadium in Port Elizabeth ist neu zu errichten. Aus diesem Grund steht dieses unter besonderer Beobachtung. Fest steht jedoch jetzt schon, das es „Für die Weltmeisterschaft überhaupt keine Probleme bezüglich Fertigstellung geben wird.“
Die Austragung des  Confed Cup's sei auch mit 4 Stadien nicht gefährdet.

Während der Inspektion wurde der Vorstand auch über die Pläne und Bemühungen informiert, den Strommangel in Südafrika zu beheben und für die Zukunft vor allem für die beiden Turniere eine ausreichende Stromversorgung sicherzustellen. „Wir hoffen, bis 2010 über 5.000 Megawatt und damit über genügend Energie für das Turnier zu verfügen", erklärte Eskoms Direktor für besondere Projekte, Johnny Dladla. Entsprechende Maßnahmen und Sonderprogramme sind bereits eingeleitet.

Nach dem Inspektionsbericht ist die FIFA insgesamt sehr zufrieden mit den Fortschritten, und Dr. Khoza erklärte erneut, „das sämtliche Stadien auf Kurs für die FIFA WM 2010 liegen und die Veranstaltung in sicheren Händen ist.“

Pressemitteilung der Botschaft der Republik Südafrika

Die 2010 FIFA Fußball-Weltmeisterschaft für nachhaltige Entwicklung als Katalysator

Erste Informationsveranstaltung in der Botschaft der Republik Südafrika in Berlin

Berlin, 27. Mai 2008. Auf Einladung des Gesandten und Chargé d´ Affaires a.i. der Republik Südafrika,

George Johannes, kamen heute Vertreter zahlreicher Organisationen zusammen, um über den konkreten

Stand der Vorbereitungen im Rahmen der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft zu berichten, zu diskutieren

und um sich zu informieren. Die Veranstaltung ist Auftakt einer Informationsreihe, in der die Botschaft der

Republik Südafrika kontinuierlich die Fortschritte bei der Vorbereitung auf die Fußball-Weltmeisterschaft

2010 vorstellen wird.

Seit der Vergabe des 2010 FIFA World Cup

vielfältige Art und Weise auf seine Gastgeberrolle vor. Obwohl jährlich über neun Millionen Touristen

Südafrika besuchen, stellt die Vorbereitung und Organisation des globalen Sportevents eine große

Herausforderung für viele Bereiche der Wirtschaft, Gesellschaft und Politik dar. Südafrika versteht die

Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft als einen Auftrag, den es stellvertretend für den gesamten

afrikanischen Kontinent übernimmt.

„Wir freuen uns auf die qualifizierten Mannschaften und Fußballfans aus aller Welt, die wir herzlich und

mit offenen Armen empfangen werden. Unsere Leidenschaft für den Fußball, aber auch das Engagement

der Südafrikaner und die Leistungsfähigkeit unserer Wirtschaft werden 2010 der Welt eine einzigartige

WM bieten. Unsere Regierung arbeitet eng mit der FIFA und dem Organisationskomitee zusammen und

stellt insbesondere für Infrastrukturmaßnahmen, z.B. im Verkehrs- und Transportwesen ein Budget von

bis zu 20 Milliarden Rand, etwa 2 Milliarden Euro zur Verfügung“, sagte George Johannes, Gesandter der

Republik Südafrika.

 

Arbeiten liegen im Zeitplan

Inzwischen sind die Vorbereitungen in allen wichtigen Bereichen weit vorangeschritten, und die FIFA

bescheinigt den Organisatoren, dass der gegenwärtige Stand – insbesondere beim Bau der WM-Stadien

– positiv bewertet wird. Auch das in Rekordzeit zu bauende Nelson-Mandela-Stadion in Port Elizabeth

wird für den Confederations Cup im Juni 2009 zur Verfügung stehen. Als weitere Austragungsorte für

diese wichtige Generalprobe ein Jahr vor der eigentlichen WM, stehen Bloemfontein, Johannesburg,

Pretoria und Rustenburg fest.

Die traditionell enge Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik

Südafrika auf den Gebieten der Wirtschaft, Politik und Entwicklung wurde anlässlich der 2010 FIFA WM

weiter intensiviert. Ziel ist es, das Großereignis für eine nachhaltige Entwicklung Südafrikas und des

ganzen Kontinents zu nutzen. Dabei stehen sowohl die Modernisierung der Infrastruktur als auch

Stadtentwicklungsprogramme im Fokus. Individuelle Lösungsansätze im kommunalen Bereich werden

z.B. durch die Einbeziehung der Erfahrungen, die in den Host Cities“ der WM 2006 in Deutschland

gemacht und gesammelt wurden, ermöglicht. Darüber hinaus engagieren sich gemeinnützige Institutionen

und Organisationen in vielen Bereichen der sozialen und persönlichen Entwicklung in Südafrika. Fußball

wird dabei als Thema bzw. Medium genutzt, um soziale Integration und kommunale Entwicklung aktiv zu

fördern.

Der Kaiser begeistert über Vorbereitungen für 2010

Fußballlegende Franz Beckenbauer zeigte sich nach dem Besuch der Baustelle in Green Point "sehr, sehr beeindruckt" über die Vorbereitungen Südafrikas bezüglich der Fußballweltmeisterschaft in 2010.

Beckenbauer, der nun auch offiziell ein FIFA Vorstandsmitglied ist, kam nach Südafrika um den 50. Geburtstag des afrikanischen Flussballverbands zu feiern. Der Kaiser besuchte die Baustelle des malerischen Green Point Stadions am 7. September. "Es ist großartig was die Südafrikaner leisten. Kapstadt ist eine der aufregendsten und schönsten Städte in der Welt. Südafrika ist ein wunderbares Land. Ich bin äußerst beeindruckt mit dem Fortschritt der Baumassnahmen in Kapstadt und es ist fantastisch was die Menschen in Südafrika alles tun, um sich für die Weltmeisterschaft 2010 vorzubereiten."

Nach dem Besuch der Baustelle zeigte Beckenbauer extreme Zuversicht, dass Südafrika bereit sein wird die Gastgeberrolle in diesem globalen Ereignis zu übernehmen. "Ich bin absolut überzeugt, dass die Fußballweltmeisterschaft 2010 ein Erfolg sein wird. Es ist eine der größten Chancen für Südafrika. Die ganze Welt wird das Land während der Weltmeisterschaft beobachten. Soweit ich beurteilen kann, liegen sie im Zeitplan und ich habe keinen Zweifel daran, dass alle Stadien schon vor der Weltmeisterschaft fertig sein werden." Deutschland profitiert noch immer von der letztjährigen Weltmeisterschaft, bei der Beckenbauer eine der Hauptrollen gespielt hat. Allerdings rät er den Südafrikanern der ersten FIFA Fußballweltmeisterschaft, die jemals auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragen wird, einen eigenen Stempel aufzudrücken. "Es wäre nicht ratsam die deutsche Weltmeisterschaft zu kopieren. Südafrika muss sicherstellen, dass es eine afrikanische Weltmeisterschaft wird und zwar mit allen Vorzügen und kulturellen Einmaligkeiten, die der Kontinent bietet." Beckenbauer ist überzeugt, dass in Südafrika harte Arbeit geleistet wurde und weiterhin wird um sich auf 2010 vorzubereiten und dass das Land im Zeitplan liegt um ein erfolgreiches Großereignis veranstalten zu können.

Quelle: News24

WM 2010 möglicherweise auf Kunstrasen

Die Fußball-WM 2010 in Südafrika könnte laut FIFA-Präsident Joseph Blatter teilweise auf Kunstrasen ausgetragen werden.

Aufgrund der klimatischen Bedingungen sei in manchen Stadien ein Plastikuntergrund denkbar, erklärte der Schweizer am Rande der Tagung des International Football Association Board (IFAB) in Gleneagles und wischte alle Bedenken gegen Kunstrasen vom Tisch.

"Fußball auf Kunstrasen ist die Zukunft. Die einzigen Gegner sind Menschen, die nie darauf gespielt haben", meinte Blatter. Eine definitive Entscheidung über die Rasenbeschaffenheit der WM 2010 soll nach dem Confederations Cup 2009 fallen.

Bei der Fussball WM 2010 werden wir alle die Spiele mit dem Handy verfolgen!

Das möchte zumindest der Handyhersteller Ericcson, der nun von der Fifa einen Auftrag für Handy-TV bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika erhalten hat.

Ericsson soll die Plattform für die Verbreitung von Fernsehbildern per Handy vorantreiben.

In den kommenden Jahren werden nach Einschätzung von Experten immer mehr Menschen mit ihrem Mobiltelefon Fernsehübertragungen verfolgen. Sportveranstaltung wie die Fußball-EM oder -WM gelten als wichtige Treiber.

Quelle FTD

Frühbucher verblüffen Südafrika

Durban - Drei Jahre vor Anpfiff der Fußball-WM haben sich die ersten Frühbucher ihre Unterkünfte in Südafrika bereits gesichert. Südafrikanische Hoteliers sind verblüfft.

«Es fängt in der Tat an: Vergangene Woche hatten wir wieder zwei Deutsche, die drei Nächte für Juli 2010 gebucht haben», sagt Direktor Peter Cossey von der «Plumary Game Lodge» in den Magaliesbergen, die gerade mal eine knappe Autostunde von den Stadien in Johannesburg und Pretoria entfernt ist. «Wir wissen, dass die Deutschen gute Organisatoren sind - aber dass die so fix sind, verblüfft mich doch», sagt Cossey.

Auch andere Lodges wie das «Zimbali-Resort» außerhalb Durbans berichteten auf der Indaba-Touristikmesse in Durban von Anfragen und Buchungen - überwiegend von Deutschen und Skandinaviern. «Wir sind bereits voll im Geschäft», bestätigt Silke Marshall von der südafrikanischen Reiseagentur M&M Solutions. Sie kooperiert mit dem Veranstalter Vietentours in Düsseldorf, der mit einem von dem Deutschen Willi Koormann entwickelten Konzept arbeitet: Frühbucher können den nicht unerheblichen Betrag für die WM-Reise in Südafrika monatlich mit 50 Euro abzahlen. «Eine Art Ansparmodell», so Marshall.

Region stößt schon jetzt auf Interesse der Fans

Auch wenn es sich bisher eher um Einzelfälle handelt, ist der Trend klar: Südafrika und die ganze Region stoßen schon jetzt auf das Interesse von WM-Fans. Auch Nachbarländer wie Namibia und Mosambik bestätigen das. «Es sind vor allem Touristen, die sich abseits der großen Metropolen ihr Naturerlebnis sichern und den Besuch der WM mit einer Safari kombinieren wollen», sagt Charity Chanda Lumpa von Sambias Tourismusbehörde.

Sambia geht bis 2010 von jährlichen Tourismus-Zuwachsraten um die 20 Prozent aus und will vor allem die Victoria-Fälle als Drehscheibe für Safari-Touristen in die Nationalparks des Landes nutzen. «Wir hatten vergangenes Jahr nach bisherigen Schätzungen rund 770 000 ausländische Besucher und gehen davon aus, bis 2010 die Million zu übertreffen», sagt Lumpa. Selbst am Indaba-Stand des Krisenlandes Simbabwe machte sich Optimismus breit: «Der Tourismus zieht wieder an», hieß es bei den Ausstellern. Vor allem Besuche des Kariba-Staudamms seien sehr gefragt.

Auch im Austragungsland Südafrika sind die Erwartungen hoch. Erstmals will der Weltfußballverband FIFA nicht nur Hotels, sondern auch Pensionen und Lodges in Nationalparks reservieren. Das Land, das im Jahr 2006 mit 8,4 Millionen Touristen mehr Besucher aus dem Ausland anlockte als je zuvor in seiner Geschichte, erwartet rund 400 000 WM-Touristen. «Ermutigend ist, dass in allen Schlüsselmärkten Wachstum erzielt wurde», sagte Südafrikas Tourismusminister Marthinus van Schalkwyk in Durban, wo im November mit der Vorrundenauslosung der erste große WM-Test stattfinden wird. Der Tourismus trage in Südafrika jedes Jahr mehr als 66 Milliarden Rand (6,7 Milliarden Euro) zur Wirtschaft bei und schaffe mehr als 500 000 Arbeitsplätze.

VON RALF E. KRÜGER, 05.06.07, 14:52h
Quelle: Kölner Stadt Anzeiger Internet


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